Die Institutsleitung scheint dazu gelernt zu haben:
Bei der Erläuterung des MA Studiengangs gibt es am Dienstagmorgen einige Überraschungen von Frau El Masry für uns 15 Masterstudents. Überraschung Nummer 1: Keine Referatsverschriftlichungen mehr. Wir halten unsere Referate in einer Art mündlichen Prüfung vor Publikum und bekommen diesen Votrag bewertet. Das ist super, weil damit a) die Qualität des Vortrages hoffentlich steigt und man b) endlich mal etwas von den Seminaren hat und c) sich Arbeit mit der Verschriftlichtung erspart. Heißt für mich an Schriftlichem in diesem Powi-Studium “nur” 2 Hausarbeiten, 2 Projektberichte und meine MA-Thesis. Das ist absolut schaff- und überschaubar.
Bei der Modulerläuterung wird mir schnell klar, dass ich meine Schwerpunkte ändern werde: Keine IPÖ mit Fokus auf den Nah- und Mittleren Osten sowie Geschlecht, sondern lieber gesellschaftliche Strukturkonflikte, Wohlfahrtsstaat und Zivilgesellschaft in Verbindung mit Empirie. Blöde nur, dass letzteres in diesem Semester nicht angeboten wird. Also gehe ich heute morgen bei der Vorstellung der Lehrenden zu Frau Kurz-Scherf und frage sie nach Lehrangeboten für Masterstudis in diesem Bereich. Sie ist meinem Anliegen sofort offen gegenüber und verspricht, im nächsten Semester Seminare dazu anzubieten, mit Fokus auf Forschungssemester und MA-Thesis. Mit Frau Westle bespreche ich kurz auf dem Gang, in meiner Methodenausbildung draufsatteln zu wollen, um bei ihr evt. wieder meine Master-Thesis zu schreiben, was sie wohlwohlend zu Kenntnis nimmt.
Ansonsten gilt für die Masterstudis die Maxime: Äußern Sie Themenwünschen gegenüber ihren Dozenten, sie orientieren sich dann im Lehrprogramm an ihnen. Was will man als Student mehr? Wir sind zufrieden.
Ansonsten waren Nicolas und ich gestern in Wehrda und haben unsere 140 x 200 cm Matratze für 600 Euro bestellt. Das gute Stück hat 3 bis 4 Wochen Lieferzeit und so lange nächtigen wir jetzt noch auf unserem Schlafsofa. Die Wohnung wird langsam mit Umzugskisten immer voller, unser Bettgestell ist schon aufgebaut und steht im Schlaf-Arbeitszimmer. Den heutigen Uni/OE-freien Tag wollen Nicolas und ich jetzt nutzen, um seine Bude weiter leer zu räumen und das Zimmer für Besichtigungen herzurichten.