Nach fast 8 Monaten Leerlauf ging es heute also wieder an die Universität. OE-Woche für das Masterstudienprogramm mit allem, was am ersten Tag so dazugehört: Verlegenes Herumdrucksen vor dem Hörsaal, wo Begrüßung und Einteilung in die Gruppen stattfindet, vorsichtiges zwischenmenschliches Vortasten mit der Erkenntnis, dass alle Angesprochenen Bachelorerstis sind (ob wir damals auch so klein waren? Es wirkt zumindest so). Ich profitiere gleich zum Beginn des Tages von unsere Wohnungsnähe zur Uni – in nur 10 Minuten bin ich zu Fuß beim Hörsaalgebäude, zur Phil-Fak dauert es knappe 20 Minuten. Was will Frau mehr…
Im Hörsaal habe ich dann Glück und sitze gleich neben einer Powi-Masterstudentin, erstes Fachsemester. Ariane hat in Osnabrück ihren Bachelor gemacht und wohnt in Cölbe. Schnell entspinnt sich ein Gespräch. Die Master werden nach einer kurzen Begrüßung von Frau El Masry alle zusammen in eine Kleingruppe gesteckt und stellen sich im Cafe Leonardo gegenseitig vor. Wir kommen aus ganz Deutschland und 5 von 15 haben sogar in Marburg ihren Bachelorabschluss gemacht. Trotzdem bekommen alle die Phil-Fak mit G-Gang, Politikbibliothek, Uni-Bib und Mensa gezeigt und ausführlich erklärt. Im Anschluss gehen wir alle zusammen in der Oberstadt essen und verabreden uns für Abends zur Kneipentour, Treffpunkt Hörsaal-Gebäude.
Mein erster Eindruck ist der eines bunt zusammengewürfelten Haufens, mit dem das Studium in Marburg sicher unterhaltsam ist.